"Ihre
Ausschreibung für den zweitägigen Zwischenstop in Tokio
hatte versprochen, die Stadt einmal auf ganz ungewöhnliche Art
zu erleben, aber - was nach den Erfahrungen hätte geschehen müssen
- nicht präzisiert, worin diese ungewöhnliche Art besteht:
Nämlich aus purem Stress! Bei unserer Reise handelte es sich
nicht etwa um eine Abenteuer-, sondern um eine Bildungsreise. Nun
fragen wir Sie ernstlich, ob es zur Bildung gehört, zu erfahren,
wie einem ein Taxi eine Beule im Verkehrsgewühl der Ginza verpasst
und einfach davonfährt; niemand einem sagt, dass das japanische
Hotel auf japanisch einen ganz anderen Namen hat und man deshalb nur
schwer wieder zurückfindet, weil kein Polizist oder sonst wer
englisch versteht; dass man bei den häufigen Regengüssen
in dieser Jahreszeit eine Bambusstange im Auto haben muss, um bei
größeren Pfützen erst mal vorauszuwaten, um zu sehen,
ob das Auto nicht darin versinken kann.
Auto in Tokio - nein danke. Nach dieser Sachlage werden Sie sich wohl
kaum weigern können, uns den Preis für den Mietwagen, aber
auch einen Anteil von fünfzig Prozent an den Hotelkosten wegen
sinnloser Zeitverschwendung auf den Strassen zurückzuerstatten."
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